Biwak: Warum das Schichtsystem unverzichtbar ist, um warm zu bleiben

Bivouacking: why the layering system is essential for staying warm

Eine Nacht im Biwak zu verbringen, ist ein einzigartiges Erlebnis. Den Sonnenuntergang in den Bergen zu beobachten, unter dem Sternenhimmel zu kochen und dann mitten in der Natur aufzuwachen – das sind Momente, die Abenteuerliebhaber nachhaltig prägen. Doch wenn die Temperaturen sinken, hängt der Komfort vor allem von einem oft unterschätzten Faktor ab: dem Wärmemanagement.

Das Geheimnis liegt nicht in einem besonders warmen Kleidungsstück, sondern in einem Schichtsystem, auch Layering genannt. Diese Methode ermöglicht es, die Ausrüstung an Temperaturschwankungen, die Intensität der Anstrengung und die Wetterbedingungen anzupassen.

Warum reicht eine einzige dicke Schicht nicht aus?

Beim Wandern oder Biwakieren wechselt der Körper ständig zwischen Aktivitätsphasen und Ruhephasen.

Während des Gehens produziert er viel Wärme und schwitzt. Sobald man sich im Lager eingerichtet hat, nimmt diese Wärmeproduktion schnell ab. Sind die Kleidungsstücke feucht oder ungeeignet, stellt sich innerhalb weniger Minuten ein Kältegefühl ein.

Das Prinzip des Layering besteht darin, mehrere Schichten übereinander zu tragen, von denen jede eine bestimmte Funktion erfüllt:

  • Schweiß ableiten;
  • Wärme speichern;
  • vor Wind und Wetter schützen.

Dieser Ansatz bietet eine bessere Wärmeregulierung als ein einziges dickes Kleidungsstück.

Die drei wesentlichen Schichten

1. Die Basisschicht: Trocken bleiben

Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut. Ihre Aufgabe ist es, Schweiß abzuleiten, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit den Körper während der Pausen abkühlt.

Funktionsunterwäsche aus synthetischen Fasern oder Merinowolle eignet sich besonders gut für das Biwak, da sie ihre Eigenschaften auch nach mehrstündigem Tragen beibehält. Entdecken Sie das Sortiment an Therm-ic-Funktionsunterwäsche.

2. Die Isolierschicht: Wärme speichern

Sobald der Schweiß abgeleitet ist, schließt die zweite Schicht die vom Körper erzeugte warme Luft ein.

Je nach Jahreszeit kann es sich dabei um ein leichtes Fleece, eine Synthetik-Daunenjacke oder eine Jacke mit Daunenfüllung handeln.

Das Ziel ist es, den Wärmeverlust zu begrenzen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

3. Die Schutzschicht: Den Elementen trotzen

Selbst bei trockenem Wetter beschleunigt der Wind den Wärmeverlust erheblich.

Eine winddichte oder wasserdichte Jacke schützt die darunterliegenden Schichten vor Regen, Wind und äußerer Feuchtigkeit und sorgt gleichzeitig für eine gute Atmungsaktivität.

Die Extremitäten: Das Detail, das den Unterschied macht

Häufig konzentriert man sich vor allem auf die Jacke oder die Hose, während Hände, Füße und Kopf oft als Erste von der Kälte betroffen sind.

Diese Körperteile verfügen über wenig Muskelmasse und kühlen bei sinkenden Temperaturen schnell ab.

Handschuhe im Lagenprinzip

Genau wie bei der Kleidung lassen sich auch Handschuhe nach dem Lagenprinzip tragen.

Ein Paar atmungsaktive Unterhandschuhe sorgt für eine erste Isolationsschicht und leitet gleichzeitig Feuchtigkeit ab. Entdecken Sie die Therm-ic-Unterhandschuhe.

Bei sinkenden Temperaturen, Regen oder Wind ergänzen ein zweites Paar oder wasserdichte Überhandschuhe den Schutz, ohne die Fingerfertigkeit einzuschränken. Entdecken Sie die wasserdichten Therm-ic-Überhandschuhe.

Dank dieser Modularität lässt sich die Ausrüstung ganz einfach an die im Laufe des Tages herrschenden Bedingungen anpassen.

Die Füße nicht vernachlässigen

Die Füße stehen in ständigem Kontakt mit dem Boden und können bei langen Pausen oder während der Nacht schnell Wärme verlieren.

An die Bedingungen angepasste Funktionssocken für Outdoor-Aktivitäten, kombiniert mit gut belüfteten, aber ausreichend schützenden Schuhen, tragen dazu bei, auf der gesamten Strecke ein hohes Maß an Komfort zu gewährleisten. Entdecken Sie die Therm-ic-Trekkingsocken.

Die Ausrüstung im Laufe des Tages anpassen

Einer der Hauptvorteile des Zwiebelprinzips ist seine Flexibilität.

  • Beim Aufstieg reichen oft eine Basisschicht und eine leichte Schutzschicht aus.
  • Während einer Pause empfiehlt es sich, schnell eine Isolierschicht hinzuzuziehen, um die gespeicherte Wärme zu bewahren.
  • Am Biwak angekommen, können alle Schichten gleichzeitig getragen werden, wenn die Temperaturen kühler werden.

Dieses dynamische Management verhindert sowohl Hitzeschläge während der Anstrengung als auch Unterkühlung im Ruhezustand.

Zubehör für Biwak und Erkundungstouren

Um Outdoor-Sportler zu unterstützen, bietet Therm-ic Zubehör an, das speziell für dieses Schichtenprinzip entwickelt wurde.

Funktionsunterwäsche, Unterhandschuhe, Überhandschuhe, Socken, Mützen und Halswärmer lassen sich kombinieren, um den Schutzgrad genau an die jeweiligen Bedingungen anzupassen.

Dieser Ansatz ermöglicht es, einen hervorragenden thermischen Komfort zu bewahren, ohne das Gewicht des Rucksacks unnötig zu erhöhen.

Sich richtig ausrüsten, um das Biwak in vollen Zügen zu genießen

Ein gelungenes Biwak hängt nicht nur von der Qualität des Zeltes oder des Schlafsacks ab.

Die Art und Weise, wie Sie Ihre Körpertemperatur über den Tag hinweg regulieren, wirkt sich direkt auf Ihren Komfort aus, sobald Sie sich im Lager eingerichtet haben. Durch die Anwendung des Schichtsystems und die besondere Aufmerksamkeit für die Extremitäten wird es einfacher, warm und trocken zu bleiben und jedes Abenteuer in vollen Zügen zu genießen, unabhängig von den Bedingungen.