„Into Altaï“ ist nicht „nur“ ein Film über Freeride-Ski. Es handelt sich um eine einzigartige Erzählung an der Schnittstelle zwischen Sport, Reisen und Kontemplation. Ein Abenteuer, das drei hochkarätige Skifahrer und Snowboarder – Camille Armand, Pierre Hourticq und Victor Daviet – an die Grenzen der Mongolei führt, ins Herz einer fast unberührten Bergwelt und traditionellen Kultur, wo das Skifahren eine uralte Tradition ist. Eine Anregung zum Nomadenleben. Eine Einladung, sich von unserer schnelllebigen Gesellschaft zu lösen, um sich wieder besser mit unserer Umgebung zu verbinden. Eine Ode an die Freundschaft, die beweist, dass menschliche Bindungen nirgendwo so tief verwurzelt sind wie in rauer und anspruchsvoller Umgebung, wo man völlig auf sich selbst gestellt ist. Eine Möglichkeit, auch die Technizität der Produkte von Therm-ic zu testen. An dem Ort, an dem es am meisten Sinn macht: unter extremen Bedingungen, wo die Kälte beißend ist und das Wärmemanagement zum Schlüssel für eine erfolgreiche Expedition wird.
Camille Armand und seine Gruppe eröffnen die anspruchsvollsten Routen der fünf heiligen Gipfel, die das Tavan-Bogd-Massiv überragen, und nehmen uns mit auf eine beeindruckende Reise, die sowohl berührend als auch ästhetisch ist. Und falls Sie noch überzeugt werden müssen, gibt Ihnen der Freerider aus Chamonix 10 gute Gründe, sich auf dieses einzigartige Freeride-Ski-Projekt einzulassen.
„‚Into Altaï‘ ist nicht „nur“ ein Freeride-Ski-Film. Es ist eine einzigartige Geschichte an der Schnittstelle zwischen Sport, Reisen und Kontemplation.“
1/ „WEIL ES SICH UM EINEN ECHTEN ABENTEUERFILM HANDELT UND NICHT UM DIE EINFACHE SUCHE NACH DEM GOLDEN TURN“
„Oft bricht man zu einer Expedition auf, in der Hoffnung, guten Schnee zu finden. Bei diesem Projekt war uns die Feindseligkeit dieses als trocken und windig bekannten Gebirges bewusst, daher lag das Ziel woanders. Wir suchten weder Pulverschnee noch den „goldenen Schwung“, sondern das Abenteuer, so echt und ursprünglich wie möglich. Die ursprüngliche Absicht war ganz klar: abgelegene Gegenden zu entdecken, in denen das Freeride-Skifahren zum Vorwand wird, um aus seiner Komfortzone herauszukommen, eine traditionelle Kultur zu erleben und eine Art innerer Rückzug zu erfahren. Eine Reise in die Natur, mehr nicht. »
„Die ursprüngliche Absicht war ganz klar: abgelegene Gegenden zu entdecken, in denen Freeride-Skifahren zum Vorwand wird, um aus seiner Komfortzone herauszukommen.“
2/ „WEIL DIE MONGOLEI EIN PLANET FÜR SICH IST“
„Die Mongolei ist dreimal so groß wie Frankreich, hat aber 20 Mal weniger Einwohner, von denen die meisten in der Hauptstadt leben. Es handelt sich um einen rauen Raum, in dem der Mensch in der Weite der Landschaft zu verschwinden scheint. Dieses seltene, fast einschüchternde Gefühl eines schier unendlichen Horizonts haben wir versucht, in „Into Altaï“ wiederzugeben. Das Altai-Gebirge, die wildeste und abgelegenste Region der Mongolei, erstreckt sich im Westen des Landes an der Grenze zu China, Russland und Kasachstan. Das Tavan-Bogd-Massiv, das wir kreuz und quer durchwandert haben, ist besonders unzugänglich, unwirtlich und daher fast unberührt. Seine über 4000 m hohen Gipfel wurden nur sehr selten mit Skiern befahren. »
3/ „WEIL DIE MONGOLISCHEN BERGE HEILIG SIND”
„Das Tavan-Bogd-Massiv – was so viel wie „die fünf Heiligen“ bedeutet – ist nicht nur ästhetisch, sondern auch heilig. In der mongolischen Tradition haben Berge einen Geist. Sie sind schützende Wesen, die Respekt einflößen. Da wir uns dieser Symbolik bewusst waren, gab es für uns nichts Sinnvolleres, als diese fünf heiligen Gipfel zu verbinden. Die Einheimischen verstanden insgesamt unseren Wunsch, diese Berge zu besteigen, um innerlich zu wachsen, schienen jedoch skeptischer gegenüber dem Vorhaben zu sein, sie auf Skiern über die schwierigsten Routen wieder hinunterzufahren.“
„Das Tavan Bogd-Massiv – was so viel wie „die fünf Heiligen“ bedeutet – ist nicht nur ästhetisch, sondern auch heilig.“
4/ „UM SICH WIEDER MIT DER URSPRÜNGLICHEN PRAXIS DES SKIFAHRENS ZU VERBINDEN“
„Hier ist Skifahren ein Mittel, kein Zweck. Es ist eher ein Fortbewegungsmittel als ein Vergnügungsgegenstand. Historisch gesehen praktizieren die Mongolen eher Überlebensskifahren als Freizeitski. Seine Verwendung ist tief in der lokalen Kultur verwurzelt, da die Trapper ihn zum Jagen, zum Wechseln zwischen den Lagern und zur Überwachung ihrer Herden nutzten. Man könnte sagen, dass „Into Altaï“ der ursprünglichen Bestimmung des Skifahrens Tribut zollt: einer Kunst, sich in der Kälte fortzubewegen.“
„Historisch gesehen praktizieren die Mongolen eher das Skifahren zum Überleben als zum Vergnügen.“